Upstalsboom - so einzigartig wie sein Name

Unser Name Upstalsboom steht für eine über 40-jährige friesische Tradition und Gastfreundschaft. Das Wort stammt aus dem Mittelalter und bezeichnet eine Versammlungsstätte (eine sogenannte Thingstätte) der ehemaligen ostfriesischen Häuptlinge - nämlich den Baum (Boom), an dem die Pferde aufgestallt (upstallt) wurden, wenn die Oberhäupter zum Rechtsprechen oder Feiern zusammenkamen. Heute gehören über 80 Hotels und Ferienwohnanlagen an rund 20 Standorten entlang der Nord- und Ostsee sowie in den Städten Emden und Berlin zur Upstalsboom Gruppe.

Der Anfang der Unternehmensgruppe geht auf das Jahr 1976 zurück, als Gretchen und Werner H. Janssen auf Langeoog ein Hotel aus den zwanziger Jahren kauften. Es war das erste ganzjährig geöffnete Haus an der südlichen Nordsee. Über 40 Jahre später führt Bodo Janssen, die 2. Familiengeneration, das mittelständische Unternehmen mit Sitz in Emden in die Zukunft.

Anlässlich der vernichtenden Ergebnisse einer Mitarbeiterbefragung im Jahr 2010 ging er eineinhalb Jahre regelmäßig ins Kloster, um in monastischer Atmosphäre von namenhaften Persönlichkeiten wie Pater Anselm Grün etwas über Führung zu lernen. Parallel beschäftigte er sich mit den Erkenntnissen der positiven Psychologie und Neurobiologie.

Im Spannungsfeld zwischen Spiritualität und Wissenschaft begann Bodo Janssen in seinem Unternehmen einen führungs- und unternehmenskulturellen Paradigmenwechsel einzuleiten. Dieser hat zum Ziel, eine authentische Unternehmenskultur zu entwickeln, in der jeder Mitarbeiter das leben kann, was ihm als Mensch wichtig ist.

Dieser sogenannte „Upstalsboom Weg“ ist mittlerweile zu einem Impulsgeber für einen Kulturwandel in der Arbeitswelt geworden und zum Vorbild für andere Unternehmen, Unternehmer und Privatpersonen.

Die nächsten Jahre stehen ganz im Zeichen der Weiterentwicklung des Unternehmens zu einer gemeinnützigen Stiftung, deren Erträge in die „Stärkung des Menschen“ fließen: unter anderem in die Ausbildung, die Gesundheit und ein menschenwürdiges Älterwerden.